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Begriffe einfach erklärt (FAQ)

 

BOS Funk:

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Funkbereich 4m und 2m

Rufname beim DRK:   für 4m Band = Rotkreuz; für 2m Band = Äskulap

Rufname beim BRK:   für 4m Band = Neptun; für 2m Band = Neptun

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Schutzzeichen:

Schutzzeichen sind Zeichen und Symbole, die Personen und Objekte in bewaffneten Konflikten entsprechend dem humanitären Völkerrecht unter Schutz stellen. Es sind bewusst einfach gehaltene Zeichen und Symbole, die ohne Zusätze weithin erkennbar sind, und im Bedarfsfall auch improvisiert hergestellt werden können.

Unterscheidung zwischen Schutzzeichen und Kennzeichen

Die im Folgenden beschriebenen Symbole besitzen eine doppelte Funktion, zum einen als Schutzzeichen im Sinne der Genfer Abkommen (Rotes Kreuz, Roter Halbmond, Roter Löwe mit roter Sonne), zum anderen als Kennzeichen von Organisationen, welche zur Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung gehören. Als Schutzzeichen dienen sie der Markierung von Personen und Objekten (Gebäuden, Fahrzeugen etc.), welche im Fall eines bewaffneten Konflikts zur Umsetzung der in den Genfer Abkommen vereinbarten Schutzregelungen und Hilfsmaßnahmen im Einsatz sind. Sie dürfen als solches insbesondere auch von entsprechenden Organisationen und Einrichtungen, welche nicht Teil der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung sind, genutzt werden, wie z. B. den militärischen Sanitätsdiensten, zivilen Krankenhäusern oder den Zivilschutz-Einheiten der betroffenen Länder. Als Schutzzeichen sind diese Zeichen möglichst weithin sichtbar (z. B. durch Fahnen) und ohne Zusätze zu verwenden. Bei einer Verwendung als Kennzeichen zeigen diese Zeichen nur an, dass die betreffenden Personen oder Einrichtungen Teil einer bestimmten Rotkreuz- oder Rothalbmond-Organisation (IKRK, Föderation, nationale Gesellschaften) sind. Sie sollen in diesem Fall kleiner und mit einem entsprechenden Zusatz (z. B. „Deutsches Rotes Kreuz“) verwendet werden

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Geschützte Person

Hierunter ist nicht ein einheitlicher Personenkreis zu verstehen, sondern immer die Gruppe von Personen, die in den konkreten Abkommen oder Protokollen geschützt werden sollen. Dies wären im Einzelnen:

I. 

Genfer Abkommen = Verwundete und Kranke der Streitkräfte

II. 

Genfer Abkommen = Verwundete, Kranke und Schiffbrüchige der Streitkräfte zur See

III. 

Genfer Abkommen = Kriegsgefangene

IV. 

Genfer Abkommen = Zivilpersonen in feindlichen Ländern

 

1. Zusatzprotokoll = Alle Personen, die durch internationale Konflikte betroffen sein können
2. Zusatzprotokoll = Alle Personen, die durch nicht-internationale Konflikte betroffen sein können

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Schutzmächte

Die Schutzmächte haben den Auftrag die Interessen der am Konflikt beteiligten Parteien wahrzunehmen. (Art. 5 I ZP I) Sie dienen zur Kommunikation der Kriegsparteien untereinander und übernehmen auch den Austausch der Gefangenenpost. Gleichzeitig überwachen sie auch im Rahmen der Genfer Abkommen und der Zusatzprotokolle die Tätigkeit der Kriegführenden. Hierzu haben Schutzmächte das Recht jederzeit Gefangenen- (Art. 126 GA III) oder Internierungslager (Art. 143 GA IV) zu besuchen. 
Jedes an einem Konflikt beteiligte Land hat eine Schutzmacht zu benennen. Versäumt ein Land dieses, so bietet das Internationale Komitee vom Roten Kreuz seine Dienste an. Wird dies akzeptiert, bezeichnet man es als Ersatzschutzmacht.

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